



Kälte, Sturm, Regen und Überschwemmungen bringen die Menschen in Gaza an ihre Grenzen. Ihre Zelte werden überflutet, vom Wind zerstört oder weggeweht. Das stellt die Menschen im täglichen Kampf ums Überleben vor weitere Herausforderungen.
Da keine alternativen Unterkünfte zur Verfügung stehen, sind viele vertriebene Familien in baufällige Gebäude gezogen, die teilweise stark einsturzgefährdet sind. Somit werden diese Räume zu lebensbedrohlichen Zufluchtsorten statt zu Schutzräumen.

„Unsere Zelte sind überflutet, die Kleinen sind durchnässt und unsere Bettwäsche ist klatschnass. Wohin soll ich gehen, wenn mein Haus zerstört ist? Ich kann nirgendwo hingehen. Wo sollen wir schlafen? Wo sollen wir hingehen? Wir ertrinken und sterben...“
- Wafaa Khodeir




„Zuerst wurden wir aus dem nördlichen Gazastreifen vertrieben und sind nach Deir al-Balah gekommen. Unser Esel, von dem unser Lebensunterhalt abhängt und der 21.000 Schekel wert ist, wurde heute Morgen wegen des Regens tot aufgefunden."
- Yousef Abu Ghadayeen




