SUDAN

25 Millionen Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen

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Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die humanitäre Krise im Sudan

Die anhaltendend Feinseligkeiten im Nahen Osten haben immer weitreichendere wirtschaftliche aber auch humanitäre Folgen. Weil etwa Düngemittel nicht geliefert werden können, drohen Millionen Menschen vor allem in Ostafrika katastrophale Ernteausfälle. Zentrale Lieferwege von Dubai, einem der weltweit wichtigsten Drehkreuze für Hilfsgüter, sind blockiert und daher lebenswichtige Hilfslieferungen unterbrochen. 

Dadurch spitzt sich die humanitäre Situation im Sudan für die Bevölkerung weiter zu.

Nach drei Jahren Konflikt ist die humanitäre Situation im Sudan katastrophal. Die Gewalt nimmt zu und die Konfliktparteien verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht. Immer wieder kommt es zu brutalen Angriffen und sexueller Gewalt.

 

Hungersnot

Die Situation ist für die Menschen extrem gefährlich und ein normales Leben kaum noch möglich. Es gibt nicht genug zu essen, da landwirtschaftliche Produktionen zerstört werden, Lieferungen ausfallen und die Essensvorräte aufgebraucht sind. 

Besonders in Al-Fasher, Kadugli, Um Baru und Kernoi ist die Situation extrem ernst.

 

Gesundheit

Das Gesundheitssystem im Sudan ist zusammengebrochen. Sauberes Wasser gibt es kaum, ebenso wie hygienische Sanitäreinrichtungen. 
Außerdem leben in den Notunterkünften und Siedlungen zu viele Menschen auf zu engemen Raum. Daher kommt es zu Krankheitsausbrüchen.

41% aller Malaria-Erkankungen entfallen auf den Sudan. Außerdem nehmen Masern und Dengue-Fieber Erkrankungen immer weiter zu.

Extreme Wetterbedingungen: Von Fluten zur Dürre

In den nächsten Wochen werden überdurchschnittliche Temperaturen erwartet. Insbesondere in den Konfliktgebieten, wo die Infrastruktur beschädigt ist, wird sich das stark auf die wenigen vorhanden Wasserressourcen auswirken. 

Mittlerweile sind über 30 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen:

  • Millionen Menschen haben keinen Zugang zu medizinischen Leistungen
  • Nahrungsmittelknappheit und Hungersnot
  • Horrende Lebensmittelpreise - die Menschen können sich Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten
  • Enorme Gefahr von übertragbaren Krankheiten durch verschmutztes Wasser
  • Zusammenbruch der Wasser- und Stromversorgung
  • Treibstoffmangel
  • Sexuelle und geschlechterspezifische Gefahr, vor allem geflüchtete Menschen sind betroffen

Der Sudanesische Rote Halbmond ist seit Beginn des Konflikts in allen 18 Provinzen des Landes im Einsatz - 12.000 Freiwillige sowie zahlreiche Mitarbeitende setzen sich für die betroffenen Menschen ein. Unterstützung kommt von Rotkreuz- und Rothalbmondpartner aus der ganzen Welt sowie vom IKRK. Seit Beginn des Konflikts wurden 14 Mitarbeitende des Sudanesischen Roten Halbmonds getötet.

30,4 Mio.

Menschen (über 2/3 der Bevölkerung) sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

6,9 Mio.

Menschen wurden intern vertrieben.

4,5 Mio.

Menschen flohen in Nachbarländer wie Ägypten, Äthiopien, Uganda, Südsudan, Tschad, ... 

3,7 Mio.

geflüchtete Menschen kehrten in den Sudan zurück.

25 Mio.

Menschen in Sudan leiden akut unter Hunger.

14 Mio.

Kinder benötigen dringend humanitäre Hilfe.

Die Situation im Sudan und das unerträgliche Leid der Menschen findet in der Medienberichterstattung wenig Beachtung.
Dabei sind dringend finanzielle Mittel notwendig, um die humanitäre Hilfe vor Ort weiterhin zu ermöglichen und auszubauen. 

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