Nothilfe in Gaza: Jetzt spenden! 

Humanitäre Katastrophe und Kollaps des Gesundheitssystems 

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Die meisten Krankenhäuser im Gazastreifen sind außer Betrieb und die Menschen können nicht behandelt werden. 

Um den tausenden Verletzten und Kranken zu helfen, hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) kürzlich ein Feldspital in Rafah errichtet. Es verfügt über 60 Betten sowie eine Ambulanz und ermöglicht wichtige Versorgung in den Bereichen Chirurgie, Geburtshilfe und Gynäkologie. In den ersten drei Wochen nach der Eröffnung kamen 25 Babys auf die Welt und insgesamt wurden mehr als 3.700 Menschen behandelt.

Die Helfer:innen vor Ort arbeiten unermüdlich, doch immer mehr Schwerverletzte kommen ins Spital. 

Wichtige Unterstützung für das Spital kommt aus Österreich: Das Österreichische Rote Kreuz stellt die Wasseraufbereitungsanlage, mit der sauberes Trinkwasser produziert werden kann. Denn das ist für die medizinische Versorgung von entscheidender Bedeutung. Ist das Wasser verunreinigt, wird es schnell zur gefährlichen Infektionsquelle und kann über Leben und Tod vieler der ohnehin schon geschwächten Patient:innen entscheiden.

Aufgrund der andauernden Kämpfe ist das Gesundheitssystem im Gazastreifen kollabiert und mit jedem Tag steigt die Zahl der kranken und verwundeten Menschen. Nur mehr jedes dritte Krankenhaus in Gaza ist in Betrieb und komplett überfüllt. Für zwei Millionen Menschen sind nur 1.500 Krankenhausbetten verfügbar und das medizinische Personal ist aufgrund der hohen Anzahl von Schwerverletzten bis an seine Grenzen ausgelastet.
Es fehlt an Treibstoff, Medikamenten und medizinischer Ausrüstung. Sauberes Wasser gibt es kaum noch und Magen-Darm-Erkrankungen sowie Hautkrankheiten breiten sich rapide unter den Menschen aus. 

ROTKREUZ-FELDSPITAL IN RAFAH MIT
WASSERAUFBEREITUNGSANLAGE AUS ÖSTERREICH

Um den tausenden verletzten und kranken Menschen zu helfen, hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) kürzlich ein Feldspital in Rafah errichtet.
Es verfügt über 60 Betten, eine Ambulanz und ermöglicht wichtige Versorgung in den Bereichen Chirurgie, Geburtshilfe, Gynäkologie, Mütter- und Neugeborenenbetreuung sowie Pädiatrie. Aufgrund verstärkter Angriffe erreichen immer mehr schwerverletzte Patient:innen das Feldspital: Menschen werden mit massiven Blutungen und schweren Verbrennungen eingeliefert, einige Verletzte brauchen Amputationen.
In den ersten drei Wochen nach der Eröffnung wurden 25 Babys zur Welt gebracht und insgesamt mehr als 3.700 Menschen behandelt.

Wichtige Unterstützung für das Spital kommt aus Österreich: Das Österreichische Rote Kreuz stellt die Wasseraufbereitungsanlage, mit der sauberes Trinkwasser produziert werden kann. Denn für die Versorgung Kranker und Verletzter ist sauberes Wasser von entscheidender Bedeutung. Nicht nur, weil sie etwas zu trinken brauchen, sondern auch für medizinische Behandlungen oder die Reinigung von Utensilien. Ist das Wasser verunreinigt, wird es schnell zur gefährlichen Infektionsquelle – und kann über Leben und Tod vieler der ohnehin schon geschwächten Patient:innen entscheiden.

Mit dem Feldspital setzt das Rote Kreuz seine jahrzehntelange Hilfe in Gaza fort – seit Oktober erbringen IKRK-Teams chirurgische Leistungen im European Gaza Hospital und unterstützen andere Krankenhäuser mit medizinischer Ausrüstung. Außerdem unterstützt das Rote Kreuz damit die wichtige Arbeit, die der Palästinensische Rote Halbmond (PRCS) seit sieben Monaten unter widrigsten Bedingungen leistet. 

Deine Spende ermöglicht die Aufrechterhaltung unserer Arbeit vor Ort:

  • Chirurgische Teams des IKRK, die auf Kriegsverletzungen spezialisiert sind, führen operative Eingriffe durch
  • Bereitstellung von Medikamenten, Verbandsmaterialien, Rollstühlen, Gehhilfen, usw. 
  • Durchführung des Rettungsdienstes durch den PRCS
  • Psychosoziale Unterstützung für Betroffene 
  • Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahr von Waffen und Sprengkörpern
  • Zugang zu sauberem Wasser für über eine Million Menschen
    • Reparaturen von sanitären Einrichtungen, Installation von solarbetriebenen Wasseraufbereitungsanlagen in Notunterkünften, Bereitstellung von Chlortabletten 
  • Würdevolle Behandlung, Identifizierung und Rückgabe von Verstorbenen an ihre Familien 
  • Durchführung von operativen Eingriffe von chirurgischen Teams des IKRK
  • Bereitstellung von Medikamenten, Verbandsmaterialien, Rollstühlen, Gehhilfen, usw. 
  • Durchführung des Rettungsdienstes durch den PRCS
  • Psychosoziale Unterstützung 
  • Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahr von Waffen und Sprengkörpern
  • Zugang zu sauberem Wasser für über eine Million Menschen
    • Reparaturen von sanitären Einrichtungen, Installation von solarbetriebenen Wasseraufbereitungsanlagen, Bereitstellung von Chlortabletten 
  • Würdevolle Behandlung, Identifizierung und Rückgabe von Verstorbenen an ihre Familien 

Wir fordern weiterhin die Einhaltung des Humanitären Völkerrechts! 

Humanitäre Helfer:innen riskieren täglich ihr Leben, um anderen zu helfen. Bisher wurden 20 Kolleg:innen des Palästinensischen Roten Halbmondes im Einsatz getötet – zuletzt zwei Sanitäter, deren Rettungswagen getroffen und zerstört wurde. Das Humanitäre Völkerrecht verpflichtet Konfliktparteien dazu, sowohl die Zivilbevölkerung als auch humanitäres Personal zu schützen und lebensnotwendige Grundbedürfnisse zu decken.
Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung bekräftigt ihre Forderung nach dem Schutz medizinischer Einrichtungen und des Gesundheitspersonals im Rahmen des Humanitären Völkerrechts. Keine Patientin, kein Patient soll im Krankenhausbett getötet werden. Keine Ärztin, kein Krankenpfleger soll sterben, während sie Leben retten. Krankenhäuser sollen Zufluchtsorte zur Erhaltung menschlichen Lebens sein, keine Schauplätze des Todes.
Weiters fordert das Rote Kreuz weiterhin die sofortige Freilassung der Geiseln und den Zugang. Geiselnahmen sind nach dem humanitären Völkerrecht verboten!