Kindheit in Gaza

Zwischen Hoffnungslosigkeit und Überlebenswillen

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Über ein Jahr dauert der Konflikt in Gaza bereits an und die humanitäre Situation hat ein unbeschreibliches Ausmaß erreicht - besonders Kinder leiden enorm. Sie erleben den Tod und Verlust von Familienangehörigen - über 17.000 Kinder leben unbegleitet und getrennt von ihren Familien. Dadurch steigt die Gefahr von Missbrauch und Ausbeutung. Die Kinder leiden unter massiven psychischen Belastungen. Aktuelle Untersuchungen enthüllen: 96% der Kinder in Gaza glauben, dass sie im Zuge des bewaffneten Konflikts sterben werden. 

Ein Großteil der Häuser im Gazastreifen ist zerstört und Familien sind gezwungen, mit ihren Kindern im Freien, auf nassem Boden und im Dreck zu schlafen, weil es keine richtigen Zelte gibt. Ein paar Stück Holz und Decken sind alles, was zum Schutz vor Kälte vorhanden ist. Aktuell regnet es häufig und nachts hat es weniger als 10 Grad.
Aufgrund der katastrophalen Bedingungen erkranken die meisten Kinder an Husten oder einer Lungenentzündung.

Nicht nur Waffen sind eine tödliche Gefahr

Die Hygiene- und Wassersituation in Gaza ist katastrophal: Mehrere Familien teilen sich eine Toilette, die oft einfach nur ein Loch im Boden ist. Überall liegen Berge von Müll, wodurch das Grundwasser verschmutzt wird und sich gefährliche Krankheitserreger bilden. Das kann lebensgefährlich werden, denn Atemwegsinfektionen, Lungen- und Durchfallerkrankungen breiten sich rasant aus. 

Den Menschen in Gaza steht oft nur ein halber Liter Trinkwasser pro Kopf und Tag zur Verfügung... 

Deine Spende ermöglicht die Aufrechterhaltung unserer Arbeit vor Ort:

  • Durchführung von operativen Eingriffe von chirurgischen Teams des IKRK
  • Bereitstellung von Medikamenten, Verbandsmaterialien, Rollstühlen, Gehhilfen, usw. 
  • Durchführung des Rettungsdienstes durch den PRCS
  • Psychosoziale Unterstützung 
  • Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahr von Waffen und Sprengkörpern
  • Zugang zu sauberem Wasser für über eine Million Menschen
    • Reparaturen von sanitären Einrichtungen, Installation von solarbetriebenen Wasseraufbereitungsanlagen in Notunterkünften, Bereitstellung von Chlortabletten 
  • Würdevolle Behandlung, Identifizierung und Rückgabe von Verstorbenen an ihre Familien 

Wir fordern weiterhin die Einhaltung des Humanitären Völkerrechts! 

Humanitäre Helfer:innen riskieren täglich ihr Leben, um anderen zu helfen. Bisher wurden 20 Kolleg:innen des Palästinensischen Roten Halbmondes im Einsatz getötet – zuletzt zwei Sanitäter, deren Rettungswagen getroffen und zerstört wurde. Das Humanitäre Völkerrecht verpflichtet Konfliktparteien dazu, sowohl die Zivilbevölkerung als auch humanitäres Personal zu schützen und lebensnotwendige Grundbedürfnisse zu decken.
Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung bekräftigt ihre Forderung nach dem Schutz medizinischer Einrichtungen und des Gesundheitspersonals im Rahmen des Humanitären Völkerrechts. Keine Patientin, kein Patient soll im Krankenhausbett getötet werden. Keine Ärztin, kein Krankenpfleger soll sterben, während sie Leben retten. Krankenhäuser sollen Zufluchtsorte zur Erhaltung menschlichen Lebens sein, keine Schauplätze des Todes.
Weiters fordert das Rote Kreuz weiterhin die sofortige Freilassung der Geiseln und den Zugang. Geiselnahmen sind nach dem humanitären Völkerrecht verboten!