

Die humanitäre Situation in Gaza ist katastrophal. Aufgrund des Konflikts leben viele Menschen seit drei Jahren unter prekären Bedingungen in provisorischen Notunterkünften, häufig in Zelten. Es fehlt an sicherem Zugang zu sauberem Trinkwasser und ausreichend Lebensmitteln, während die medizinische Versorgung an ihre Grenzen stößt. Besonders im Winter verschärft sich die ohnehin dramatische Lage: Nachts können die Temperaturen stark sinken, und heftige Regenfälle setzen immer wieder die Zelte unter Wasser. Die Menschen sind der Kälte und Nässe oft schutzlos ausgeliefert.
Hinzu kommt die Angst vor bewaffneten Auseinandersetzungen, die das Leben der Zivilist:innen gefährden.
Und auch für die humanitären Helfer:innen vor Ort ist die Situation oft gefährlich und fordernd. Sie arbeiten unter schwierigsten Bedingungen.
Der Palästinensische Rote Halbmond führt den Rettungsdienst vor Ort so gut es geht weiter, verteilt wichtige Hilfsgüter, betreut Rehabilitationszentren und bietet diverse Gesundheitsdienste sowie psychosoziale Hilfe an.
Das IKRK betreut seit über 2 Jahren ein Feldspital in Rafah. Es zähl zu den wenigen noch funktionierenden Gesundheitseinrichtungen im Süden Gazas. Es gibt u.a. eine Notaufnahme, eine Geburtshilfe-Station, eine Pädiatrie und auch einen eigenen Operationssaal.
Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) stellt die Wasseraufbereitungsanlage, mit der sauberes Trinkwasser produziert werden kann.
Der Bedarf an humanitärer Hilfe vor Ort ist weiter enorm. Viele Gesundheitseinrichtungen in Gaza sind beschädigt oder zerstört, es fehlt weiterhin an Medikamenten, medizinischer Ausrüstung, sauberem Wasser, Strom und grundlegender Versorgung.
Und auch wenn die Not der Menschen in Gaza immer seltener in den Medien ist – die humanitäre Lage bleibt katastrophal und die Menschen benötigen dringend Hilfe!





