LIBANON

Über eine Million Menschen auf der Flucht: Nirgends im Land ist es sicher!

Jede Spende hilft betroffenen Menschen im Libanon.
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Im Libanon sind hunderttausende Menschen von den anhaltenden Angriffen betroffen - aktuell besonders im Süden des Landes. Die Menschen flüchten aus ihren Heimatstädten und nehmen nur das mit, was sie tragen können. Schutz suchen sie im ländlicheren Raum, doch nirgends im Land ist es wirklich sicher. Explosionen und ständiger Luftalarm versetzt die Menschen in große Angst. 
Über 1.200 Menschen kamen bereits ums Leben, mehrere Tausende sind verletzt. 

20% der Bevölkerung - also eine von fünf Personen - wurden vertrieben und mussten ihr Zuhause verlassen.


134.000 Geflüchtete in Notunterkünften

Das Libanesische Rote Kreuz hilft in den Notunterkünften – bisher wurden 645 Unterkünfte errichtet, in denen 134.000 Menschen untergebracht sind -, unterstützt mit Hilfsgütern sowie medizinischer Versorgung der Verletzten und trägt maßgeblich zur landesweiten Blutversorgung bei. Mehr als 13.000 Freiwillige stehen in Alarmbereitschaft, um Leben zu retten und weitere Notunterkünfte zu errichten.


Verletzung des Humanitären Völkerrechts

Diese Hilfe kann jedoch nur weitergehen, wenn humanitäre Organisationen geschützt sind. Im Libanon wurden zwei Kollegen getötet, einer von ihnen im Einsatz für Menschen in Not.
Nach dem Humanitären Völkerrecht sind Zivilbevölkerung, zivile Objekte und humanitäre Organisationen von allen Konfliktparteien zu schützen. Humanitäre Hilfe muss zugelassen und Hilfsgüterlieferungen gewährleistet werden!

Letztes Update: 2. April 2026

Die Oberösterreicherin Magdalena Penninger arbeitet als Delegationsleiterin des Österreichischen Roten Kreuzes in Beirut. 

Sie berichtet davon, wie Zerstörung, Angst und Flucht wieder zu alltäglichen Bildern in Libanons Hauptstadt geworden sind. 

 

Das Rote Kreuz vor Ort setzt seine Arbeit unter extrem schwierigen Bedinungen fort. Dabei riskieren Kollegen und Kolleginnen ihr eigenen Leben, um Menschen zu helfen.

 

Jede Spende unterstützt die Arbeit vor Ort und ermöglicht überlebenswichtige Hilfe für die betroffene Zivilbevölkerung.

So hilft das Österreichische Rote Kreuz

Seit 2013 unterstützt das Österreichische Rote Kreuz das Libanesische Rote Kreuz - vor allem im Bereich der Wasserversorgung.

Das aktuelle Projekt WASHPlus zielt darauf ab, die Lebensbedingungen und Grundbedürfnisse syrischer Geflüchteter und gefährdeter libanesischer Gemeinschaften im Bereich sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene (WASH) zu decken.
Schüler:innen und Geflüchtete erhalten einen besseren Zugang zu sicheren, geschlechtersensiblen und inklusiven Wasser- und Sanitäreinrichtungen in Schulen und Zeltsiedlungen sowie Wissensvermittlung über Hygienepraktiken und Krankheitsprävention.

Mit deiner Spende unterstützt du die Arbeit des Roten Kreuzes im Libanon! 

Konflikt hat extreme globale Auswirkungen

Die steigenden Sprit- und Gaspreise sind für unzählige Menschen in Österreich eine massive Belastung. Viele wissen aber nicht, dass die Blockade und Angriffe an der Straße von Hormus auch drastische Folgen für die Lebensmittelversorgung in den ärmsten Regionen der Welt haben. Weil etwa Düngemittel nicht geliefert werden können, drohen Millionen Menschen vor allem in Ostafrika katastrophale Ernteausfälle. Zentrale Lieferwege von Dubai, einem der weltweit wichtigsten Drehkreuze für Hilfsgüter, sind blockiert und daher lebenswichtige Hilfslieferungen unterbrochen. Laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen könnte die Zahl der hungernden Menschen weltweit um 45 Millionen ansteigen, wenn der Konflikt weiter andauert.