HUMANITÄRE HILFE IM NAHEN OSTEN

Drastische Folgen für die ärmsten Regionen der Welt

Jede Spende kann Leben retten.
Hilf den Menschen in den betroffenen Regionen.
Danke für deine Spende, bitte fülle das Formular aus.
 
Eine gültige Postleitzahl ist erforderlich.
Sicher
Jede Spende kann Menschenleben retten.
Hilf jetzt!
Um die Spende abzuschließen, gib hier bitte deine persönlichen Informationen an.
 
Eine gültige Postleitzahl ist erforderlich.
Kollektives Handeln ist der effektivste Weg, um Veränderungen herbeizuführen. Teilen Sie, um Ihr Netzwerk zu ermutigen, sich Ihnen und Millionen von anderen anzuschließen.
Sicher

AKTUELLE LAGE IM NAHEN OSTEN

Seit über einem Monat halten die Kampfhandlungen im Nahen Osten bereits an und breiten sich auch zunehmend weiter aus. Die humanitären Folgen sind bereits katastrophal. Die Menschen in den betroffenen Ländern müssen fliehen, in Notunterkünften leben und haben nur begrenzten Zugang zu sauberem Wasser und ausreichend Lebensmittel. Hinzu kommt, dass der Konflikt auch unmittelbare Auswirkungen auf andere Länder und humanitäre Hilfe hat. Die Beschaffung von Hilfsgütern wird immer teurer und deren Lieferung immer schwieriger. Die Kosten für Seefrachten sind bereits um rund 70 % gestiegen, in einigen Fällen sogar um bis zu 300 %. Auch der Luft- und Landweg werden immer teurer.

Aufgrund der Blockade und die Angriffe an der Straße von Hormus, können etwa auch Düngemittel nicht mehr geliefert werden. In Ostafrika drohen daher katastrophale Ernteausfälle. Mit drastischen Folgen für die Lebensmittelversorgung in den ärmsten Regionen der Welt. 

Letztes Update: 02. April 2026

Iran

Die Lage im Iran hat sich zu einer landesweiten, komplexen Krisensituation ausgeweitet. Nach Angaben des Iranischen Roten Halbmonds kamen bislang mehr als 1.900 Menschen ums Leben, über 20.000 Menschen wurden verletzt. Auch zivile Infrastruktur, darunter Gesundheitseinrichtungen, wurde beschädigt. Damit gerät das ohnehin durch wirtschaftliche Schwäche, Sanktionen und hohe Inflation belastete Gesundheitssystem zusätzlich unter Druck. Zugleich sorgen anhaltende Luftraumbeschränkungen und zahlreiche Flugausfälle für erhebliche Beeinträchtigungen bei Logistik, Lieferketten und humanitären Hilfseinsätzen. Fünf Kolleg:innen des Iranischen Roten Halbmonds kamen im Zuge ihrer freiwilligen Tätigkeit ums Leben.

Libanon
Im Libanon kommt es verstärkt zu Luft- und Bodenangriffen - pro Tag kommt es durschnittlich zu 145 Vorfällen. Die anhaltenden Kampfhandlungen lösten vor allem in dicht besiedelten Gebieten massive Flucht- und Vertreibungsbewegungen aus. Über 20% der Bevölkerung wurden intern vertrieben - das bedeutet, dass 1 von 5 Personen ihr Zuhause verlassen musste. Über 1.200 Menschen kamen ums Leben, darunter auch Frauen und Kinder. Über 3.600 Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Notunterkünfte haben ihre Kapazitätsgrenzen bereits erreicht, während viele weitere Familien auf informelle Unterbringungsmöglichkeiten angewiesen sind. Der humanitäre Bedarf ist entsprechend groß. Zwei Kollegen des Libanesischen Roten Kreuzes kamen im Zuge ihrer freiwilligen Tätigkeit ums Leben.

Syrien
Über die Grenzübergänge kehren immer mehr Menschen aus dem Libanon nach Syrien zurück, was entlang der Weiterreisewege zu dringendem humanitärem Bedarf führt. 

Gaza/Westjordanland
Der Gazastreifen und das Westjordanland sind unterdessen zunehmend aus dem Fokus der öffentlichen Berichterstattung geraten, obwohl beide Gebiete weiterhin unmittelbar von den Folgen des Konflikts betroffen sind. Verschärfte Zugangsbeschränkungen erschweren die Versorgung der Bevölkerung mit humanitärer Hilfe erheblich. In den Gazastreifen gelangen Hilfslieferungen derzeit nur noch über einen einzigen geöffneten Grenzübergang, was zu spürbaren Preissteigerungen bei lebenswichtigen Gütern geführt hat. Medizinische Evakuierungen bleiben weiterhin ausgesetzt. Im Westjordanland verschärfen zusätzliche Schließungen von Checkpoints zudem die ohnehin weitreichenden Einschränkungen der Bewegungsfreiheit.

Unsere Teams und unsere Partner vor Ort sind im Dauereinsatz

Wie helfen das Rote Kreuz und seine Schwestergesellschaften?

  • Menschen suchen und retten
  • Verletzte transportieren und versorgen
  • Hilfe nach schweren Erlebnissen anbieten
  • Familien wieder zusammenbringen (Suchdienst)
  • Hilfsgüter verteilen
  • Notunterkünfte organisieren

Als Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung helfen wir neutral, unabhängig und ausschließlich nach Bedarf. Spenden ermöglichen unter anderem Rettungseinsätze und Krankentransporte, die Versorgung von Verletzten, NotunterkünfteHilfsgüter wie Lebensmittel, Hygieneartikel und Decken, sowie psychosoziale Betreuung für Menschen, die Gewalt und Verlust erlebt haben. Über den Suchdienst unterstützen wir außerdem Familien, die getrennt wurden, dabei, wieder Kontakt zueinander zu finden. Jede Unterstützung stärkt die Einsatzfähigkeit unserer Partner vor Ort – damit Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.