


In vielen Ländern Afrikas verschärfen die Folgen der Klimakrise, Konflikte, Flucht und Armut die Lebensbedingungen der Menschen. Fehlender Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Notfallversorgung belastet besonders Frauen, Kinder und Jugendliche, Ältere, Menschen mit Behinderungen sowie Familien in ländlichen Regionen. Sie sind auf verlässliche Unterstützung angewiesen, um ihre Lebensbedingungen zu sichern und Perspektiven aufzubauen.
Mit deiner Spende stärkst du gezielt Projekte des Roten Kreuezs in Ruanda, Äthiopien und Burundi.
Im Distrikt Nyamasheke unterstützt das Rote Kreuz Familien dabei, besser mit den Folgen der Klimakrise umzugehen.
Menschen werden für Notfälle geschult, lokale Einsatzteams aufgebaut und wichtige Hilfsgüter bereitgestellt. Bäume werden gepflanzt, geschädigte Nutzflächen wiederhergestellt und Familien bei einer gesunden Ernährung sowie beim energiesparenden Kochen unterstützt.
Gleichzeitig stärkt ECoCare die wirtschaftliche Zukunft der Gemeinden: Frauen- und Jugendgruppen entwickeln eigene Geschäftsideen, sparen gemeinsam und vergeben Kleinkredite. So können Familien Schulgebühren bezahlen, ihre Krankenversicherung finanzieren oder kleine Unternehmen aufbauen.
Bereits 51.302 Menschen profitieren von den Maßnahmen des Projekts.
Das Rote Kreuz unterstützt Familien dabei, besser mit den Folgen der Klimakrise umzugehen. Es werden Notfallpläne erstellt, Nutzflächen und Grundstücke widerstandsfähiger gemacht und Geschäftsideen entwickelt, um eigenes Einkommen zu sichern.
In der Region Sidama leben viele Familien von kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Doch unzuverlässiger Regen, sinkende Ernteerträge und häufigere Katastrophen bedrohen ihre Lebensgrundlage.
Das Rote Kreuz unterstützt Gemeinden dabei, besser mit diesen Herausforderungen umzugehen.
So werden Landwirt:innen mit Saatgut, Setzlingen und Wissensvermittlung für eine klimaangepasste Landwirtschaft unterstützt. Mit Nutztieren wie Ziegen oder Schweinen erhalten Bäuer:innen ein Startkapital zur Selbstversorgung.
Böden und Wassereinzugsgebiete werden verbessert, damit Familien langfristig von fruchtbarem Land leben können.
Das Projekt erreicht 16.899 Menschen in 10 Gemeinden.
Mit klimaresistentem Saatgut, Wissensvermittlung, dem Zukauf von Nutztieren und der Verbesserung von Landwirtschaftsflächen und Wasserquellen, wird die Lebensgrundlage von Familien gesichert.
Wer einen medizinischen Notfall hat, braucht schnelle und gut ausgebildete Hilfe. In Ruanda wird deshalb der Rettungsdienst aufgebaut und das Berufsbild der Rettungssanitäter:innen professionalisiert.
Das Rote Kreuz unterstützt die Ausbildung von sogenannten Emergency Care Assistants. 56 Fachkräfte wurden bereits ausgebildet und haben eine staatliche Lizenz erhalten. Das Rote Kreuz im Land wurde als Ausbildungs- und Fortbildungszentrum akkreditiert. Mittlerweile gibt es Dienststellen in Nyamata und Kibilizi mit jeweils einem Rettungswagen.
So entsteht Schritt für Schritt ein verlässlicheres System für präklinische Versorgung.
In Ruanda wird schrittweise der Rettungsdienst aufgebaut und das Berufsbild der Rettungssanitäter:innen professionalisiert. Dabei spielt die Expertise des Österreichischen Roten Kreuzes in dem Bereiche eine zentrale Rolle.

Auch in Burundi entsteht schrittweise ein Rettungsdienst, der Menschen im Notfall schnelle Hilfe ermöglicht.
Dabei wird die Expertise des Österreichischen Roten Kreuzes im Rettungsdienst genutzt.
Die Gegebenheiten vor Ort werden genau analysiert und Personal entsprechend ausgebildet.
Im vergangenen Jahr konnten außerdem 9 der Sanitäter:innen zu Trainer:innen ausgebildet werden.
Ziel ist es, eine staatlich anerkannte Ausbildung für Rettungssanitäter:innen aufzubauen und die professionelle Notfallversorgung zu stärken.
Damit entstehen die notwendigen Grundlagen für einen Rettungsdienst, der im Ernstfall Leben retten kann.
Auch in Burundi wird der Rettungsdienst immer weiter ausgebaut. Es werden zunehmend mehr Sanitäter:innen ausgebildet, die sich dann wiederum zu Trainer:innen ausbilden lassen können. Ziel ist es, eine staatlich anerkannte Ausbildung aufzubauen.
Das ÖRK unterstützt Gemeinden im Distrikt Nyamasheke dabei, besser mit klimabedingten Risiken umzugehen. Die Hilfe verbindet Katastrophenvorsorge, bessere Lebensgrundlagen sowie Wasser-, Sanitär- und Hygienemaßnahmen. Besonders im Fokus stehen Frauen und Jugendliche.
In Ruanda wurden über 100 Personen in Katastrophenvorsorge, Community Engagement und EVCA geschult, darunter Freiwillige, Lehrkräfte und lokale Behörden. Außerdem wurden Einsatzteams aufgebaut, ein Lager mit Hilfsgütern eingerichtet und Haushalte bei klimabedingten Schocks unterstützt.
In Ruanda wurden unter anderem Wasserleitungen gebaut oder saniert, Wassertanks und öffentliche Zapfstellen errichtet sowie Haushaltslatrinen für besonders vulnerable Familien gebaut. Zusätzlich entstanden Kitchen Gardens, es gab Sensibilisierung zu Ernährung und Hygiene sowie Hygiene-Clubs in Schulen.
In Hawassa Zuria und Bilate Zuria unterstützt das ÖRK Familien dabei, ihre Lebensgrundlagen widerstandsfähiger zu machen. Dazu gehören Schulungen zu klimafreundlicher Landwirtschaft, Saatgut und Setzlinge, Unterstützung für Kleinbauernfamilien, inklusive Kooperativen, VESA-Gruppen sowie Maßnahmen zur Wasser- und Bodenkonservierung.
In Ruanda, Äthiopien und Burundi unterstützt das ÖRK den Aufbau und die Professionalisierung präklinischer Versorgung. Dazu zählen Ausbildungen für Rettungsdienstpersonal, Trainer:innen und Ambulance Attendants, die Akkreditierung von Ausbildungsstrukturen, Rettungsdienst-Stationen sowie geplante weitere Trainings und Pilotprojekte.
