

Seit Jahresbeginn 2025 sind über 1,4 Millionen Menschen aus dem Iran und Pakistan nach Afghanistan zurückgekehrt – viele von ihnen unter Zwang.
Vor allem an der Grenze zum Iran spitzt sich die Lage dramatisch zu: An manchen Tagen wurden hier über 36.000 Menschen registriert, über eine halbe Million Personen überquerten die Grenze seit Juli dieses Jahres.
Mehr als die Hälfte der Rückkehrer:innen sind mit ihren Familien unterwegs. Es fehlt an allem: Unterkünften, sauberem Trinkwasser, Nahrung, medizinischer Versorgung und sanitären Einrichtungen. Menschen übernachten tagelang unter freiem Himmel – bei Temperaturen bis zu 42 °C und Sandstürmen.
Auch an der Grenze zu Pakistan hat sich die Situation verschärft: Rund 270.000 Menschen sind seit Anfang des Jahres zurückgekehrt, viele davon in Pakistan geboren oder aufgewachsen. Besonders Frauen und Mädchen, die dort zur Schule gegangen sind oder gearbeitet haben, verlieren alles: ihre Lebensgrundlage, ihre Sicherheit und ihre Perspektive.
Der Afghanische Rote Halbmond (ARCS) unterstützt gemeinsam mit den Rotkreuz- und Rothalbmond Partnern die betroffenen Menschen vor Ort.

Das Österreichische Rote Kreuz unterstützt gemeinsam mit dem Afghanischen Roten Halbmond und dem Dänischen Roten Kreuz Hilfsprojekte in Afghanistan.
Dabei kommen unter anderem mobile Gesundheitsteams zum Einsatz:

Zudem werden Berufsbildungsprogramme für Frauen angeboten. Besonders Rückkehrerinnen aus Pakistan sollen so neue Perspektiven erhalten – rund 300 Frauen in zwei Bezirken, einer davon an der Grenze zu Pakistan, nehmen an Trainings und weiteren Unterstützungsangeboten teil:

Durch die Unterstützung der Projekte des Roten Kreuzes in Afghanistan erhalten Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Chance auf eine bessere Zukunft.
Durch deine Spende entstehen nicht nur kurzfristige Hilfe, sondern langfristige Hoffnung!

